Kinder des Exils – Flucht vor Pinochet
Ibero-Amerikanisches Institut, Simón-Bolívar-Saal.
Donnerstag, 28.9.2023, 18.00 h.
[Veranstaltungsreihe „50. Jahrestag des Putsches in Chile“]
Dem Sturz der Regierung Allende 1973 in Chile folgte eine Welle des Terrors gegen die Anhänger der Unidad Popular, überhaupt gegen alle linken Parteien, Gewerkschaften und gesellschaftlichen sowie kulturellen Organisationen. Zehntausende wurden verhaftet, gefoltert und in Konzentrationslager gesperrt, mehr als 3.000 ermordet. Hunderttausende mussten ins Exil fliehen, unter ihnen viele Familien mit kleinen Kindern.
Über die kaum bekannten Schicksale von Kindern, die in der Bundesrepublik und in der DDR aufwuchsen, erzählt Thomas Grimm in seinem Dokumentarfilm Kinder des Exils. Die längst Erwachsenen berichten aus ganz unterschiedlichen Perspektiven von Flucht und Leben im Exil, von den Schwierigkeiten der Integration und der Suche nach Identität.
Zum Film erscheint eine Publikation, die das Thema erweitert und auf DVDs die unterschiedlich langen Fassungen des Films enthält. Über beides diskutieren nach der Vorführung Thomas Grimm und Peter B. Schumann.
Kinder des Exils – Flucht vor Pinochet, Regie: Thomas Grimm, Deutschland 2023, 45 Min.
Förderkreis des Ibero-Amerikanischen Instituts
Ibero-Amerikanisches Institut
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REGARDS CNRS (22 de septiembre de 2023). Kinder des Exils – Flucht vor Pinochet. Redial & Ceisal. Recuperado 22 de julio de 2026 de https://doi.org/10.58079/tipk






